Direktes und indirektes Grillen – so gehts!
Ein perfekter Grill, der alle Möglichkeiten bietet, ist das Eine. Die richtige Technik das Andere. Und beide zusammen sind die Voraussetzung für feinsten, perfekt zubereiteten Grill-Genuss! Das Geheimnis ist das Wissen, wie die beiden Grilltechniken im Detail funktionieren und wann welche Technik am besten zum Einsatz kommt ...
Direktes Grillen mit dem HolzkohlegrillGrundsätzlich
die Methode für Grillgut, das kürzer als 30 Minuten gegrillt wird. Die
Glut gleichmäßig auf dem Kohlerost verteilen und das Grillgut direkt
über der Hitze auf dem Grillrost platzieren.Den Deckel schließen und
Deckellüfter und Zuluft des One-Touch-Systems öffnen. Das Grillgut
nach der Hälfte der Garzeit einmal wenden. Die große Hitze (280 – 290° C auf Höhe des Grillrostes) verschließt schnell die Poren dass
der Fleischsaft im Fleisch und das Grillgut zart bleibt. Durch die Verwendung des geschlossenen Deckels kommt weniger Sauerstoff an die Glut und herabtropfendes Fett kann sich nicht zu einer Flamme entwickeln. Ihr Grillgut kann dadurch nicht verbrennen.
Indirektes Grillen mit dem HolzkohlegrillTechnik für großes Grillgut, das länger als 30 Minuten gegrillt wird.
Die Glut wird seitlich mittels Holzkohlehalter oder H olzkohlekörbe
gehalten. Die Aluminiumtropfschale wird mittig auf dem Kohlerost
angeordnet. Das Grillgut liegt direkt auf dem Grillrost. Den Deckel
schließen und Deckellüfter und Zuluft des One-Touch®-Systems öffnen.
Hier wird eine geringere H itze (in der Regel 170–180° C) verwendet.
Die Hitze rotiert um das Grillgut wie in einem Backofen. Das Grillgut
braucht nicht gewendet zu werden. Herabtropfendes Fett landet direkt in
der Aluminiumtropfschale und kann sich nicht an der heißen Glut
entzünden. Flammen können nicht entstehen. Auch
bei Gas die Technik für Grillgut, das kürzer als 30 Minuten gegrillt
wird. Alle Brenner einschalten, Deckel schließen und auf höchster Stufe
vorheizen. Temperatur gemäß Rezept einstellen, Grillgut auflegen und
den Deckel schließen. Das Grillgut nach der Hälfte der Garzeit einmal
wenden. Die große Hitze (280 – 290° C auf Höhe des Grillrostes)
verschließt schnell die Poren, so dass der Fleischsaft im Fleisch und
das Grillgut zart bleibt. Durch die Verwendung der Weber Aromaschienen
wird herabtropfendes Fett zuverlässig abgeleitet und eine
Flammenbildung vermieden. Das Grillgut kann dadurch nicht verbrennen.
Direktes Grillen mit einem GasgrillAuch
bei Gas die Technik für Grillgut, das kürzer als 30 Minuten gegrillt
wird. Alle Brenner einschalten, Deckel schließen und auf höchster Stufe
vorheizen. Temperatur gemäß Rezept einstellen, Grillgut auflegen und
den Deckel schließen. Das Grillgut nach der Hälfte der Garzeit einmal
wenden. Die große Hitze (280 – 290° C auf Höhe des Grillrostes)
verschließt schnell die Poren, so dass der Fleischsaft im Fleisch und
das Grillgut zart bleibt. Durch die Verwendung der Weber Aromaschienen
wird herabtropfendes Fett zuverlässig abgeleitet und eine
Flammenbildung vermieden. Das Grillgut kann dadurch nicht verbrennen.
Für Grillgut, das länger als 30 Minuten gegrillt wird. Den mittleren
Brenner nach dem Vorheizen ausschalten. Das Grillgut direkt über dem
ausgeschalteten Brenner platzieren (beim 2 Brenner-System oder beim
Weber Q 100 oder Q 200 wird das Grillgut mittig zwischen den Brennern
angeordnet) und den Deckel schließen. Hier
wird eine geringere Hitze (in der Regel 170 – 180° C) verwendet. Die
Hitze rotiert um das Grillgut wie in einem Backofen – dadurch muss das
Grillgut nicht gewendet werden. Herabtropfendes Fett wird über die
Aromaschienen abgeleitet und in der Fettauffangschale zuverlässig
aufgefangen. Flammen können so gar nicht erst entstehen. Großes Grillgut erst über direkter Hitze grillen, damit sich die Fleischporen schnell schließen und der Bratensaft im Fleisch bleibt. Danach das Grillgut bei niedrigerer Hitze und bei Indirekter Grillmethode zu Ende grillen.
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