Wohlig warm durch ökologisches und energieeffizientes Heizen

Eergieeffizient heizen - Geld sparen und ökologisch Denken
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Wie kann man richtig heizen und dabei auch noch umweltbewusst und energieeffizient agieren? Es ist kein Problem, gleich 3 Ziele auf einmal zu erreichen, wenn man als Hausbesitzer einige Grundregeln zum Thema „Heizen, Lüften und Isolieren“ beachtet.

 

1. Die richtige Wohlfühltemperatur

Gerade wenn es draußen kalt, nass und ungemütlich ist, neigt der Deutsche dazu, seine Wohnräume zu überheizen. Dabei ist das teuer und sogar gesundheitsschädlich. Es ist nicht notwendig, auch im tiefsten Winter im Haus barfuss und im leichten T-Shirt rumzulaufen. Wir wollen die Jahreszeiten spüren und so ist es besser, die Temperatur abzusenken und dafür warme Socken und eine Strickjacke zu tragen. Bereits ein Grad Temperaturabsenkung bringt etwa sechs Prozent Energieeinsparung. Die ideale Wohnraumtemperatur liegt laut Expertenmeinung zwischen 18° und 20°C.

 

2. Intelligente Kaminofensteuerung nutzen

Es ist eine Verschwendung, tagsüber ungenutzte Räume mehr als nötig zu heizen. Genauso kann zumeist auch in der Nacht die Temperatur abgesenkt werden, wenn die Menschen sich unter die Daunendecken und an den Partner kuscheln. Der Pelletofen RED EDERA gehört zu den intelligenten Systemen, welche über eine Wireless Thermostat-Zeitschaltuhr selbständig die Temperatur sogar je nach Wochentag und Tageszeit optimal an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner anpassen. Je nach den eigenen Bedürfnissen kann hier auch ein Speicherofen ideal sein. Diese Art von Kaminofen heizt sich schnell in circa 25 Minuten auf und ist dann auch nach der Verbrennungsphase in der Lage, stundenlang – zum Beispiel über Nacht – sukzessive Wärme abzugeben.

 

3. Richtig Isolieren

Regelmäßig geht viel zu viel kostbare Wärme durch schlechte Isolierung verloren. Je älter ein Haus ist, desto eher lohnt sich eine professionelle Thermographie. Bei einem solchen Wärmebild einer Spezialkamera werden Schwachstellen durch entsprechende Farben aufgezeigt. Danach können diese Schwachstellen behoben und zum Beispiel undichte Fenster isoliert werden. Wenn man gerade keine umfassende Thermographie machen möchte, reicht es auch, eine brennende Kerze vor das Fenster zu halten. Bewegt sich die Flamme, so gibt es eine Luftbewegung und das Fenster muss neu abgedichtet werden.

 

4. Stoßlüften statt Kippfenster

Es kann nicht oft genug betont werden, dass für Geldbeutel, Umwelt und Luftqualität mindestens 2 – 3 Mal am Tag stoßlüften viel besser ist, als ständig ein oder mehr Fenster auf Kipp zu stellen. Gerade im Winter ist es völlig ausreichend, gegenüberliegende Fenster für 5 Minuten weit zu öffnen. Dies sorgt für frische Luft, ohne dass zuviel Heizwärme verloren geht. Je wärmer es draußen wird, desto länger muss man stoßlüften, im Sommer kann dies bis zu 25 Minuten dauern.

 

5. Nur trockenes Holz verheizen

Kaminofenbesitzer heizen mit Holz, auch weil dieser nachwachsende Rohstoff die Ressourcen unserer Erde schont und im Verbrennungsprozess nicht mehr Kohlenmonoxid an die Luft abgibt, als der zugehörige Baum in seiner Lebenszeit aufgenommen hat. Ist das Holz allerdings zu feucht, so senkt dies den Wirkungsgrad des Kaminofens. Heutzutage kann man glücklicherweise ausreichend getrocknetes Brennholz in Raummeter direkt bestellen, so dass man ohne Lagerzeit sofort heizen kann.

 

6. Die optimale Luftzufuhr sicher stellen

Wird der Kaminofen nur bei Bedarf genutzt, so ist beim Anzünden unbedingt darauf zu achten, dass eine hohe Luftzufuhr sicher gestellt ist. Drosselklappen und Absperrschieber müssen jetzt ganz geöffnet sein. Nur so kann das Holz energieeffizient und rückstandsfrei verbrennen. Wenn die Flammen alle Holzscheite erreicht haben, kann die Luftzufuhr gedrosselt werden. Bei klassischen Kaminöfen erfolgt die Regulierung der Wärme über das Nachlegen von Holz und hier läuft man leicht Gefahr, den Raum zu überheizen.

 

 7. Mit modernen Systemen planen

Moderne Kaminöfen sind leistungsfähiger und flexibler als je zuvor. So können wasserführende Kaminöfen wie der Kaminofen Tolima Aqua Compact die Zentralheizung unterstützen oder gar ersetzen und raumluftunabhängige Systeme wie der Pelletofen Bora von Oranier wurden extra konzipiert, um die perfekte Isolierung von Passiv- und Niedrigenergiehäusern zu erhalten. Viele Experten sehen in der Kombination von Kaminöfen mit Solarmodulen die Zukunft ökologisches und energieeffizientes Heizen.

Wir bieten eine breite Auswahl an Kamin- und Pelletöfen und beantwortet alle Fragen rund um das richtige Heizen und stehen individuell und unverbindlich per E-Mail, Telefon oder persönlich zur Verfügung.

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