Die große Feinstaub-Diskussion: Was ist Feinstaubbelastung, wie schädlich ist Kaminofen-Feinstaub und wie kann er reduziert werden?

Feinstaubbelastung, Kaminofen-Feinstaub
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Feinstaub ist in aller Munde, doch leider wird darüber nicht nur diskutiert: Die gefährliche Substanz wird auch eingeatmet und ist überaus schädlich für die Gesundheit und die Umwelt. So wollen auch die Regierung und Umweltverbände die Emissionen reduzieren und die Industrie baut Filter und Produkte mit geringerem Schadstoffaustausch. Auch alte Kaminöfen können einen zu hohen Schadstoffausstoß verursachen. Dies gilt jedoch nur für sehr alte Modelle. Ein moderner Kaminofen wie beispielsweise der Maestro AMS Speicherofen von Novaline gehört zu den umweltfreundlichsten Methoden, das Haus zu heizen. Das Feuerdepot klärt hier die grundlegenden Fragen rund um das Thema „Kaminofen Feinstaub“ und wie gerade ein Kaminofen umweltfreundliches Handeln unterstützt.

 

Feinstaubbelastung: Was ist Feinstaub und wo kommt er her? Regelung über die Kaminofen Verordnung BImSchV 2015

Feinstaub besteht aus kleinsten Partikeln in der Luft, die von Menschen und Tieren eingeatmet werden. Diesen Feinstaub bezeichnet man in der Literatur auch als thorakalen Schwebstaub. Bekannte Wirkungen auf die menschliche Gesundheit umfassen die Verstärkung von Allergiesymptomen, die Zunahme von asthmatischen Anfällen, Atemwegsbeschwerden bis hin zu Lungenkrebs. Weiterhin werden Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen angenommen. Das Ausmaß der Auswirkungen ist nicht nur von der Anzahl, Größe und Dichte der Partikel abhängig. Auch die Zusammensetzung der Partikel spielt eine bedeutende Rolle. Hier gelten Blei, Dioxine und besonders auch Kohlenwasserstoffverbindungen als besonders gefährlich.

Aufgrund natürlicher Ursachen wie Erosion, Vulkanausbrüchen oder Waldbrand befindet sich immer natürlicher Feinstaub in der Luft.

Allerdings führt die Industrialisierung auch zu einer immensen Feinstaubverschmutzung, welche durch die menschliche Aktivität verursacht ist. Die größten Verursacher von Feinstaub sind die produzierende Industrie sowie der Straßen- und der Luftverkehr. Allerdings liegen in Deutschland die privaten Haushalte in der Feinstauberzeugung durch Heizungen noch vor den Elektrizitätswerken und der Landwirtschaft.

Bei den Privathaushalten stehen Gas- und Ölbrenner in erster Linie im Fokus der Umweltschützer. Da aber die Zahl der Holzheizungen und Kaminöfen exponentiell steigt, hat die Bundesregierung auch hier beschlossen, veraltete Öfen mit zu hohen Emissionswerten zu verbieten. Geregelt werden die Grenzwerte für den Kaminofen Feinstaub-Ausstoß in der BimSchV 2015.

 

Kaminofen-Feinstaub reduzieren und ökologisch heizen

Grundsätzlich ist an dieser Stelle zu betonen, dass das Heizen mit Holz eine der umweltfreundlichsten Techniken der Wärmeerzeugung ist. Dies liegt vor allem darin begründet, dass Holz bei der Verbrennung genau die Menge an Kohlendioxid abgibt, welche der Baum in seiner Lebenszeit aufgenommen hat. Das Verbrennen von Holz ist also klimaneutral. Des Weiteren ist Holz ein heimischer Brennstoff und der Energieträger muss nicht über weite Strecken transportiert werden. Auch ist der Abbau von immer nachwachsendem Holz im Vergleich zur Förderung von Öl, Gas oder Braunkohle weit weniger aufwändig. Während Bäume immer wieder nachgepflanzt werden können und dies gut gegen Erosion und für den Sauerstoff ist, reißt der Braunkohletagebau Löcher in die Landschaft und die Meere leiden immer noch unter den bisherigen Ölkatastrophen.

Einen aus Sicht der Regierung bedenklichen Kaminofen Feinstaub-Ausstoß erzeugt nur ein sehr alter Kaminofen. Entsprechend sind aktuell nur Öfen zu prüfen, welche vor 1975 installiert wurden. Von 2017 bis 2024 werden dann auch jüngere Modell kontrolliert.

Ein alter Kaminofen muss aber nicht unbedingt ausgetauscht werden. Es ist gut möglich, dass ein alter, aber guter Ofen weiterhin seinen Dienst tun kann. Im ersten Schritt wird nur der zuständige Schornsteinfeger die Emissionswerte zum Kaminofen Feinstaub messen. Liegen diese Werte über den Richtlinien, so muss der Ofen ausgetauscht oder nachgerüstet werden. Im Falle einer sogenannten Nachrüstung wird nachträglich ein Kaminofen Feinstaub-Filter eingesetzt. Gegebenenfalls ist dies aber auch die Gelegenheit, ein immerhin nunmehr über 40 Jahre altes Modell auszutauschen. Moderne Kamin- und Pelletöfen sind nämlich nicht nur umweltfreundlich, dank intelligenter Technologie sind die modernen Öfen wie der Kaminofen Polar Eck von Oranier mit einem hohen Wirkungsgrad auch in der Lage, mit wenig Holz viel zu heizen. Und das bringt zusätzlich noch eine schöne Ersparnis beim Brennmaterial ein.

Das Feuerdepot verfügt über eine große Auswahl an Kamin- und Pelletöfen unterschiedlicher Hersteller. Die Beratung erfolgt persönlich, per Telefon, Facebook oder E-Mail und ist kostenfrei, kompetent und unverbindlich.

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